Warum brauchen wir Moringa für unsere Gesundheit?

 

Wir verhungern an vollen Töpfen! 

Nicht nur der Mineralstoffgehalt, sondern auch der Vitamingehalt unserer Lebensmittel ist in den letzten 50 Jahren dramatisch zurückgegangen.

So enthalten heute Apfel nur noch 20 % des ursprünglichen Vitamin C-Gehalts. Statt „an apple a day“ (keeps the doctor away) mussten wir also heute fünf Apfel essen, um dieselbe Menge Vitamin C zu uns zu nehmen wie noch vor wenigen Jahrzehnten. Der Vitamin-C-Gehalt der Erdbeeren hat von 1985 bis 2002 um ganze 87 % abgenommen, der Vitamin-C-Gehalt im Spinat ist um 65 % und der Beta-Karotin-Gehalt in Fenchel um 80 % eingebrochen. Die Zeitschrift „Bio“ bemerkt dazu: „Bei anderen Obst- und Gemüsearten sieht es nicht viel besser aus.  Gründe dieser besorgniserregenden Entwicklung sind die Anbaumethoden der industrialisierten Landwirtschaft, die Auslaugung der Boden, die langen Transportwege und die lange und nicht vitaminschonende Lagerung sowie das „Totkochen“ im Restaurant oder auf heimischem Herd. In Eugen Roths Versen: „Ein Vitamin ist das Gemüt, das schwindet, wenn es abgebruht. Soll’s kräftig bleiben, lebensfroh, lasst man’s getrost ein bisschen roh.“ In dem Buch „Vollwert-Ernährung“ von Koerber/Mannle/Leitzmann findet sich eine Tabelle, nach der das Warmhalten von einer Stunde Dauer den Vitamin-C-Gehalt um bis zu 17 % reduziert, während es bei drei Stunden bereits bis zu 51 % sind. Bei Vitamin B1 sinkt der Anteil um bis zu 27 %, bei Vitamin B2 bis zu 33 %. Aufbewahrung im Kühlschrank über 3 Tage reduziert den Vitamin-C-Gehalt von Speisen um bis zu 33 %, Tiefkühlung über 6 Monate sogar um bis zu 64 %. Als ich diese Zahlen las, hat meine Begeisterung darüber, dass ich eine ganze Tiefkühltruhe mit Beeren aus meinem Schrebergarten für die vitaminarme Winterzeit fulle, einen starken Dampfer bekommen. Die Züchtung von Obst und Gemüse nach Kriterien wie Makellosigkeit, Größe und Haltbarkeit auch im Bio-Landbau ist ebenfalls kritisch zu betrachten.

Züchtungsziel ist leider nicht die Konzentration der Inhaltsstoffe, sondern nur die Ertragssteigerung und der Profit!

 

Vergleich zwischen einer 1985 erstellten Studie und den 1996 in einem Lebensmittellabor ermittelten Werten in Obst und Gemüse

  

 

Nur natürliche Vitamine werden vom Körper angenommen!!! 

Auch das Schlucken von Vitaminpillen ist nicht die Lösung! Künstliche Vitamine aus dem Labor wirken nicht wie die aus Früchten und Gemüse. Sie werden gar nicht aufgenommen, weil zur Verstoffwechslung Coenzyme oder Mineralien, die nur die ganze Pflanze bietet, notwendig sind!

Bei den fettlöslichen Vitaminen A, D, E, und K besteht außerdem die Gefahr der Überdosierung (Vitaminose) die genauso ungesund und sogar gefährlich wie eine Unterversorgung mit Vitaminen ist.

Synthetisch hergestellte Vitamine werden vom Körper als Fremdstoffe betrachtet und der Leber zur Entgiftung überlassen. Die Nieren scheiden diese Rückstande aus, aber wenn sie damit überfordert sind, werden sie in den Fettzellen als Toxine gelagert und dann bei Diäten, Fastenkuren, Schwangerschaften und Stillperioden freigesetzt.

Ein Zuviel von Vitaminen kann sogar die gesamte Nahrstoffbilanz des Körpers durcheinanderbringen. Die US-Amerikaner haben den zweifelhaften Ruf, den teuersten Urin der Welt zu haben, weil sie sich oft Megadosen an Vitaminen zufuhren und viele ihrer Lebensmittel bereits damit versetzt sind. Obwohl die Amerikaner pro Kopf der Bevölkerung die höchsten Ausgaben im Gesundheitswesen aufwenden, stehen sie bei der Lebenserwartung erst an 27. Stelle. Dies ist eine wirklich massige Bilanz.

Der Vitaminbedarf sollte immer aus der ganzen Pflanze und damit natürlich gedeckt werden. Dass synthetisch hergestellte Vitamine toxisch wirken, zeigte die bekannte CARET-Studie aus dem Jahr 1996.

Ehemaligen Rauchern wurde ein Beta-Karotin-Präparat gegeben. Man erhoffte sich ein verringertes Lungenkrebsrisiko. Leider passierte das Gegenteil. Wesentlich mehr Probanden als in der Vergleichsgruppe erkrankten an dieser potenziell tödlichen Krankheit, so dass die Studie bereits nach vier Jahren statt der geplanten 10 Jahre vorzeitig abgebrochen werden musste. Eine ähnliche Studie lief auch in Finnland, die nach sechs statt der geplanten 10 Jahre gestoppt wurde. Als man den Ex-Rauchern statt künstlich hergestelltem Beta-Karotin eine Möhre pro Tag verabreichte, sank das Lungenkrebsrisiko signifikant um 40 Prozent!

(Quelle: Barbara Simonsohn, Der essbare Wunderbaum)  

 

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