CORONA-VIRUS

Was wir bisher über das Corona-Virus wissen

Besonders wichtig ist das Wissen um die Art der Verbreitung. Labore, in denen in Deutschland Infizierte untersucht wurden, stellten fest, dass das Virus auch von Infizierten übertragbar ist, die nur leichte oder gar keine Krankheitssymptome haben wie Halsschmerz, Zeichen einer akuten Nasennebenhöhlen-Infektion, leichtes allgemeines Krankheitsgefühl ohne Fieber. Das Virus vermehrt sich nicht nur in der Lunge und ist durch Husten ansteckend, es vermehrt sich auch im Nasen-Rachen-Raum und im Verdauungstrakt, ist also über Niesen und Ausscheidungen ebenfalls übertragbar, was nicht nur Schutzmasken, sondern auch sonst höchste Hygiene mit Desinfektionsmittel erfordert.

Corona-Viren ähneln sich in ihren Verbreitungswegen, bleiben bei Raumtemperatur bis zu neun Tage auf Oberflächen aktiv, durchschnittlich sind es vier bis fünf Tage. Kälte und hohe Luftfeuchtigkeit erhöhen die Lebensdauer der Viren auf Oberflächen. Bargeld, Smartphone, Türklinken, Lichtschalter, Haltegriffe und Geländer etc. stellen einen Übertragungsweg für die Erreger dar!


 Welche Naturmittel können gegen das Corona-Virus helfen?

Diese Frage stellt man uns in den letzten Tagen immer häufiger. Genau weiß man das ohne Untersuchungen natürlich nicht, aber frühere Erfahrungen mit Viren können nützlich sein. Natursubstanzen sind aber besonders erwähnenswert in ihrer Wirkweise. Vor allem, da sie herausragend gegen Viren wirken.

Artemisia annua oxidiert Erreger

Ganz spannend ist Artemisia annua. Die Artemisia annua hilft bei Fiebererkran­kungen, wie das bei Malaria bekannt ist. Sie oxidiert Erreger, während sie körpereigene Zellen nicht angreift. Dabei ist die Artemisia annua sehr vielseitig, bekämpft Plasmodien (Malaria-Erreger), hartnäckige Bakterien (wie Borrelien), Parasiten und Viren (wie Epstein- Barr), sogar beim Corona-Virus wird sie emp­fohlen. Bei viraler Belastung reichen meist 3x1 bis 3x3 Kapseln täglich. Die Artemisia annua gehört außerdem zu den Natursub­stanzen, die natürliche Killerzellen zur Abwehr von Erregern am stärksten anregen können!

Sternanis, die Virenbremse

Warum vertrauen so viele auf Sternanis? Weil er sich wirklich bewährt! Sternanis war der natürliche Ausgangsstoff einer neunstufigen Synthese zum Vogelgrippewirkstoff Oseltamivir (Tamiflu), die heute allerdings nur noch synthetisch erfolgt. Er hemmt die Vermehrung von Viren. Der Einsatz ist umso erfolgreicher, je früher man mit der Einnahme beginnt und je konsequenter man entsprechend hohe Dosen im Akutfall (bis zu zehn Kapseln auf einmal, bis zu zweimal täglich) einsetzt. In der Vorbeugung wählt man normale Dosen (3x2 Kapseln). Zusätzlich wirkt der Sternanis entspannend (Adaptogen), wärmend, lungenfördernd, schleim- und krampflösend.

KRILLÖL, HERZ- UND LUNGENFUNKTION

Da die Omega-3-Fettsäuren des Krillöls in die Zellmembranen eingelagert werden, sind sie für den Körper stets sofort verfügbar. Wir tragen unseren Bedarf an Entzündungshem­mern nach etwa drei Monaten konsequent guter Omega-3-Versorgung demnach sogar ständig bei uns. Davon profitiert nun einer­seits das Herz ganz besonders. Aber auch bei beginnenden Gefäßschäden sieht man, dass Omega-3-Fettsäuren antiarterioskle­rotisch wirken, die Fließfähigkeit des Blutes verbessern, Cholesterin senken und gegen Gefäßverkalkung wirken. „Stille Entzün­dungen“ werden reguliert und der CRP-Ent­zündungswert (C-reaktives Protein) im Blut sinkt. Deshalb minimiert eine gute Versor­gung mit Omega-3-Fettsäuren das Risiko für plötzlichen Herztod.

Außerdem ist Krillöl aufgrund seines hohen Cholin-Gehalts extrem förderlich für die Lungenfunktion, wie wir bei Mukoviszidose-Patienten sehen, deren Lungenfunktion sich um bis zu 80 Prozent verbessert hat und bei Menschen mit Anstrengungsasthma.

ASTAXANTHIN GEGEN CORONA: PATENT GEPLANT

Krillöl hat aufgrund seines Astaxanthin-Ge­halts anderen Omega-3-Fettsäure-Quellen aber möglicherweise noch einiges voraus. Ein biopharmazeutisches Unternehmen aus den USA möchte Astaxanthin als Waffe gegen COVID-19 patentieren lassen und hat dazu klinische Studien an COVID-19-Patienten begonnen. Astaxanthin soll vielversprechend sein, um das Immunsystem zu stärken und die extreme Entzündungsreaktion zu redu­zieren, die aufgrund des Ansturms an kör­pereigenen Entzündungsbotenstoffen bei Patienten mit COVID-19 zu schweren Kom­plikationen der Atemwege führen kann. Ge­rade die hohen Spiegel bestimmter Entzün­dungsbotenstoffe führen zu offensichtlichen entzündlichen Symptomen wie leichten bis schweren Atemwegserkrankungen, hohem Fieber und Husten. Bei fortschreitender Krankheit zirkuliert unter anderem dieser „Zy­tokinsturm“ im ganzen Körper und löst einen Anstieg aktiver Immunzellen in der Lunge aus, was zu einer akuten Lungenveränderung wie Fibrineinlagerung, Beeinträchtigung des Sauerstofftransports, Versteifung und Organ­veränderung der Lunge und zu einem akuten Atemnotsyndrom führt, mit dem möglichen Nachspiel einer dauerhaften Schädigung des Organs.

In verschiedenen präklinischen und klinischen Studien wurde bereits gezeigt, dass Astaxan­thin die Spiegel der entzündungsfördernden Botenstoffe IL-1, IL-6, TNF-α und C-reaktives Protein (CRP) senkt, dabei nicht zur Immun­suppression führt und die Immunhomöo­stase wiederherstellt. Auch ein israelischer Astaxanthin-Produzent betont, dass Asta­xanthin die Antikörperbildung erhöht und die Fähigkeit des Körpers verbessert, gegen Virus­infektionen zu kämpfen. Es wurde außerdem gezeigt, dass Astaxanthin die IgA-Sekretion in der Nasen- und Mundschleimhaut erhöht und somit die Abwehrkraft deutlich stärkt, das heißt das Ansteckungsrisiko über Nase und Mund verringert.

Wenn all das schon von Astaxanthin allein zu erwarten ist, dann ist erst recht Krillöl – die Kombination von Omega-3-Fettsäuren, Asta­xanthin und Cholin in einem einzigen Präpa­rat - eine beachtenswerte Natursubstanz in der COVID-19-Pandemie, die es wert wäre, genauer erforscht zu werden.

Vitamin D hat eine Wirkung auf nahezu alle Bereiche des Körpers  

In der Schulmedizin wird dem Vitamin D3 im ersten Lebensjahr eines Kindes Beachtung geschenkt zur guten Ausbildung von Knochen und Zähnen und weil das Kind dann noch nicht an die Sonne soll. Dann erst wieder im höheren Alter zur Behandlung brüchiger Knochen (Osteoporose) und zur Prophylaxe von Knochenbrüchen bei Stürzen im Alter. Fast könnte man meinen, dass der menschliche Körper all die Jahre dazwischen kein
Vitamin D brauchen würde. Doch weit gefehlt! Vitamin D ist ein unglaublich vielfältiges Vitamin mit fast unzähligen Einflüssen auf unsere Gesundheit. Es gibt unterdessen viele wissenschaftliche Studien über die Wichtigkeit dieses Stoffes und es ist eigentlich unverständlich, wie all das Wissen nach wie vor wenig Einfluss in die Schulmedizin gefunden hat.
Die intensiven Forschungen der letzten Jahrzehnte um das aussergewöhnliche Vitamin haben Erstaunliches hervorgebracht und die Neuigkeiten rund um das Sonnenvitamin nehmen nicht ab! Vitamin D hat eine Wirkung auf nahezu alle Bereiche des Körpers, was sich vor allem durch die besondere Stellung des Vitamin D unter den Vitaminen erklärt. Während praktisch alle anderen Vitamine lediglich als Co-Faktoren in einigen wenigen Reaktionen beteiligt sind, wirkt Vitamin D nicht wie ein klassisches Vitamin, sondern vielmehr als Hormon, das zahlreiche körperliche Prozesse regelt. 

Aufgrund dieser verschiedenen Funktionen kann eine ungenügende Vitamin D-Zufuhr darum mit einer Vielzahl recht verschiedener Krankheiten assoziiert werden. Ein Vitamin-D-Mangel löst eine Kaskade von folgenschweren Veränderungen im Körper aus, welche dann zu diversen Symptomen und Krankheitsbildern führen können.
Es können hier nur einige genannt werden:
Autoimmunkrankheiten wie Multiple Sklerose oder Rheumatoide Arthritis, Unfruchtbarkeit und Geburtsfehler, Osteopenie und Osteoporose, Bluthochdruck und Kardiovaskuläre Krankheit, Neurodegenerative Krankheiten wie Parkinson und Alzheimer, Psychische Krankheiten wie Depression oder bipolare Störung, chronische Schmerzen wie Fibromyalgie und Migräne, Krebs